Hanghäuser Gschwendt
Die Herausforderung dieses Projekts war seine extreme Lage – ein Hang mit Steigungen von bis zu 40 % am Fuße des Leopoldsbergs, am Stadtrand von Wien. Die Häuser wurden so auf dem Hang positioniert, dass jede Wohneinheit einen ungehinderten Blick auf die Weinberge und die Türme des Stifts genießt. Dies wurde durch den Verzicht auf ein Dachgeschoss und die Schaffung eines Flachdachs erreicht.
Um nicht zu dominant in der bestehenden Siedlungsstruktur zu wirken, strebten wir eine feinfühlige und detaillierte architektonische Gestaltung an. Nur das Obergeschoss wurde mit einer vorspringenden Max Funder-Fassade verkleidet. Das hell verputzte Sockelgeschoss lässt die Erker neugierig wirken, als würden sie aus dem Hang herausschauen. Sie ragen in unterschiedlichen Längen aus der Fassade hervor, brechen die Gleichförmigkeit und bieten gleichzeitig Regen- und Sonnenschutz für die darunterliegende Terrasse.
Das ausgewählte Fassadenpaneel „Stonehenge“ greift die Textur und Farbe des vorhandenen Flyschgesteins am Hang auf und bietet damit eine Alternative zur traditionellen Putzfassade von Einfamilienhäusern. Die großzügige, frontseitige Verglasung verleiht dem Baukörper Leichtigkeit und ermöglicht gleichzeitig die Einbeziehung des Außenraums in die Wohn- und Essbereiche.